Kakadu National Park Maguk

Nachdem wir die Nacht auf dem Maguk Campground verbracht haben, haben wir es heute nicht weit zum Maguk Pool und Wasserfall. Gestern haben wir bereits einen kleinen Blick auf den idyllischen Ort geworfen, weshalb wir uns daraufhin entschieden haben, den ganzen Tag an dem kleinen See zu verbringen.

Zu Fuß folgt man dem 2,5km langen Barramundi-Gorge Walk zum Maguk Pool. Im Norden Australiens muss man immer vorsichtig sein und die Warnhinweise zu Salzwasserkrokodilen ernst nehmen. Süßwasserkrokodile kommen in den meisten Gewässern vor und sind harmlos. Man sollte aber trotzdem Abstand halten. In Maguk wurden schon Salzwasserkrokodile gesichtet. Diese werden dann von den Rangern entfernt. Natürlich kann nie 100% garnatiert werden, dass sich nicht doch ein Salty in die Gegend verirrt hat, das ist dann einfach euer eigenes Risiko 🙂

Salty-Risiko in Maguk

Der Weg führt entlang eines kleinen Bachlaufs durch die wunderschöne Natur. Er ist oft steinig und führt über den kleinen Fluss, geschlossene Schuhe erleichtern die Wanderung deshalb. Wer aber zu den Flip-Flop-Hikern gehört – so wie wir – schafft den Weg auch in diesen Schuhen 😀 Die kleinen roten Pfeilmarkierungen helfen den Weg nicht zu verlieren.

Barramundi-Gorge Walk

Dann erreichen wir den Maguk Pool, der von einem kleinen Wasserfall gespeist wird. Viele Besucher sieht man trotz „Hochsaison“ in der Trockenzeit nicht. Im Laufe des Tages haben den Wasserfall nicht einmal 20 Leute besucht. Wir warten zunächst eine Weile ab bevor wir ins Wasser springen und lassen die anderen Besucher den See auf eine Salty-Freie-Zone überprüfen 😀 Vielleicht ein bisschen fies, aber nicht blöd, schließlich wollen wir noch mehr von Australien sehen. Und natürlich nicht in den Nachrichten als dumme deutsche Touristen, die von einem Salty in Australien gefressen wurden, landen 😀

Die Gegend ist wunderschön! Der Pool mit glasklarem Wasser ist von einer hohen Felswand umschlossen, am Ufer dichte Vegetation und im Hintergrund der Maguk Wasserfall! An diesem kleinen See verbringen wir den Tag und genießen die wunderschöne und unberührte Natur Australiens.

Maguk Pool

Mit einem mulmigen Gefühl durschwimmen wir den See bis zum Wasserfall. Zugegeben, bisher haben die Badenden kein Salty angelockt, dennoch lässt das dunkle Wasser unter uns den Adrenalinpegel höher schießen! Was verbirgt sich alles in den dunklen Tiefen unter uns? Wie gesagt, eine hundertprozentige Garantie, dass das Gewässer Salty-frei ist hat man schließlich nie! 😀

Aber wir habens geschafft und holen uns eine kalte Wasserfalldusche ab! Herrlich! Von den Felsen kann man außerdem in den Pool springen.

Furchtlose können auch zum Wasserfall schwimmen 😉

Nach diesem wunderschönen Tag, machen wir uns am frühen Abend auf zum Kambolgie Campground im Kakadu National Park. Dieser liegt 70km von Maguk entfernt und die Straße nach Gunlom bzw. zum Kambolgie Campground sollte man nur mit einem Geländewagen befahren. Campervans haben daran nicht viel Freude. Für Campervans sieht es im Norden Australiens sowieso schlecht aus, denn viele Straßen sind nicht mit einem Campervan befahrbar. Unterwegs zum Kambolgie Campground darf man Feuerholz einsammeln. Natürlich lassen wir uns das nicht zweimal sagen! Der Campingplatz kostet 6$ (4€) pro Person.

Unterwegs zum Kambolgie Campground
Unser Campingplatz

Abends setzen wir uns an unser Lagerfeuer und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus! Heute nacht haben wir einen ganz besonders schön leuchtenden Sternenhimmerl! Traumhaft!

Sonnenuntergang
Am Lagerfeuer die Sterne beobachten
Traumhaft schöne Milchstraße

Tipps für Australiens Outback

  • Tipps für einen günstigen 4WD Mietwagen
  • Mietwagenversicherung
  • Mietwagen bei billiger-mietwagen.de
  • Kakadu National Park Eintrittspreis: 40$ (25€) pro Person, gültig für 7 Tage
  • Parkpass in Darwin im Visitor Center kaufen oder andere Verkaufsstellen besuchen (am nördlichen Eingang des Parks ist keine Verkaufsstelle)
  • Jim Jim und Twin Falls sind nur mit 4WD Erfahrung möglich zu besuchen, in der Trockenzeit führen die Wasserfälle oft wenig Wasser
  • wichtige App: WikiCamps Australia

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