Plettenberg Bay, Nature’s Valley und Knysna – Strand und Natur

Weiter geht unsere Fahrt auf der Garden Route entlang der Küste von Plettenberg Bay, Nature’s Valley, Knysna und Wilderness bis nach George. Unseren Bungee Jump von der Bloukrans Bridge haben wir gut überstanden, nun ist wieder ein wenig Natur auf der berühmten Garden Route angesagt! Nach einem leckeren Frühstück in unserem Guest House in Plettenberg Bay fahren wir zunächst zum Strand.

Wir starten in den Tag mit einem sehr leckeren Frühstück (Pregnant Omelette :D)

Dort ist nicht allzu viel los. Obwohl Plettenberg Bay zu den touristischsten Orten auf der Garden Route zählt, hat wohl doch niemand Lust im Winter zu baden 😀 Der Strand ist trotzdem ganz schön.

Strand von Plettenberg Bay

Wir fahren noch zu einem Aussichtspunkt wo man über die Küste von Plettenberg Bay blicken kann, bevor wir weiter bzw. wieder ein Stück zurück zum Nature’s Valley fahren.

Küste Plettenberg Bay

Nature’s Valley ist nicht sonderlich groß, aber die Natur dort sehr schön. Wir fahren ins De Vasselot Nature Reserve, wo wir bei einer von Bergen eingeschlossenen Lagune parken.

De Vasselot Nature Reserve in Nature’s Valley

Am Besten Schuhe ausziehen, denn über Sand kann man weiter zum Strand laufen, wo man eine wunderschöne, naturbelassene Küste entdeckt.

Nature’s Valley Strand

Wir folgen anschließend der R102, also dem Bloukrans Pass. Obwohl die Straße am Ende gesperrt ist, lohnt sich die kurze Fahrt, denn man hat einen schönen Blick ins Nature’s Valley. Viele Touristen haben den Pass früher zur Umgehung der Maut (48R) genutzt. Das geht jetzt nicht mehr, weshalb wir den selben Weg wieder zurück nach Plettenberg Bay fahren.

Blick ins Nature’s Valley vom Bloukrans Pass

Wir fahren weiter bis nach Knysna, wo wir zu „The Heads“ fahren. Die Platzeinweiser helfen beim Parkplatz finden und passen auf die Autos auf. Da in der Nähe auch ein paar Restaurants sind, ist hier einiges los. Wir sind aber wegen der schönen Aussicht hier.

Eastern Heads View in Knysna

Man kann ein wenig an der Küste herum wandern und hat einen schönen Blick in die Lagune. Vielleicht fallen die vielen abgebrannten Bäume auf den Fotos auf. Vor ein paar Tagen gab es einen schlimmen Brand in Knysna, mehrere hundert Häuser sind abgebrannt und viele Menschen waren lange Zeit ohne Strom und Wasser. Mittlerweile sind die Brände gelöscht, die Polizei geht aber von Brandstiftung aus.

Man kann hier toll an der Küste entlang wandern

Auch ein paar Straßen weiter den Berg hinauf, überwachen Parkplatzwächter die Autos. Für kurze Stopps bekommen die Aufpasser 2R, ist man mehrere Stunden unterwegs, gibt man 5R. Vom Lookout hat man ebenfalls einen tollen Blick in die Lagune von Knysna.

The Heads Lookout

Auch hier oben kann man einem kleinen Pfad folgen, wo man dann noch eine schöne Aussicht auf das Meer hat.

Lagune trifft aufs Meer

Man könnte noch zur anderen Seite fahren und dort ein wenig wandern. Für uns macht das allerdings keinen Sinn, denn zwischen abgebrannten und toten Bäumen zu wandern finden wir ein wenig schade. Deshalb fahren wir weiter durch Knysna, die Straße führt dabei an der schönen Lagune entlang.

Knysna Lagune

Weiter auf der N2 fahren wir in Sedgefield zum Myoli Beach. Sedgefield bezeichnet sich selbst als Slow Town und hat eine Schildkröte als Maskottchen. Warum? Keine Ahnung, finden wir aber ganz witzig. Auch für schlechte Sprüche scheinen sie sich nicht zu schade zu sein 😉

Myoli Beach in Sedgefield

Normalerweise soll der Myoli Beach ein malerischer Strand sein, bei uns trübt die Gischt die Sicht ein wenig, weshalb wir den Strand nur mittelmäßig finden. Wir fahren weiter nach Wilderness, was für seinen schönen Strand und Wälder bekannt ist.

Wilderness

Zunächst fahren wir zum Strand. Obwohl auch hier wieder sehr viel Gischt in der Luft hängt, verleiht sie diesmal der Landschaft etwas Mystisches.

Strand von Wilderness

Die Aussicht der ersten Häuserreihe ist nicht zu verachten, dafür nimmt man wohl in wenig Meeresgischt in Kauf.

Anschließend fahren wir noch eine enge kurvige Straße den Berg hinauf, denn dort findet man die „Map of Africa“. Die bergige Landschaft und der Fluss, der sich hindurch schlängelt, stellen eine Karte vom Afrika Kontinent dar.

„Karte von Afrika“ (Englisch und Afrikaans)

Aber das ist noch nicht alles. Geht man auf die andere Seite der Straße, hat man nochmal eine tolle Aussicht auf die Küste von Wilderness!

Ausblick auf Wilderness

Die Sonne verschwindet langsam, weshalb wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in George machen. Wir bekommen ein eigenes kleines Apartment mit Küche.

Unser Hotel in George

Zusammenfassung und Tipps

Unsere Unterkunft in Plettenberg Bay (Garden Route)

Anchorage Guest House

Zimmer inkl. Frühstück unter 50€ pro Nacht

Unsere Unterkunft in George (Garden Route)

Pension 15 Witpeer Street

Zimmer unter 50€ pro Nacht

  • Bewertung bei booking.com: 9,0 (Hervorragend)
  • sehr schönes Apartment, inkl. WLAN, TV, sicherer Parkplatz
  • freundliche Gastgeber
  • sehr gute Lage (Outeniqua Pass, Oudtshoorn (Straußenfarmen, Cango Caves))

Mietwagen

Economyklasse von Hertz für 17 €/Tag

Günstige Mietwagenversicherung: icarhireinsurance.com (versichert bis 6000£, inkl. Reifen Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und sonstige Zusatzleistungen wie z.B. Abschleppdienst; Buchbar pro Tag, oder als Jahrespolice) Versicherer ist Allianz Global Assistance!

Tipps

  • Must Do: Bungee Jump von der Bloukrans Bridge
  • Eintritt Tsitsikamma National Park: 6,5€ pro Person
  • Maut Tsitsikamma Section auf der N2 (Garden Route): 48R (3€)
  • Keine Wertsachen im Auto liegen lassen
  • Parkplatzwächter: 2R, bei längerer Abwesenheit 5R
  • Tankwart: 5R für Tanken und Scheiben wischen; für Reifen, Öl und Motor überprüfen 10R
  • An die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten! Viele Blitzer!

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